MAULCO.

Workshops

Eine Auswahl von Workshop-Themen, buchbar als In-House-Seminar, als Präsentation oder Keynote, jeweils online oder vor Ort.

Selbstoptimierung: Vom Wahn zum Sinn

Höher, schneller, weiter, perfekter, teamfähiger, authentischer, Gabel immer links und den Rücken schön gerade beim Essen! Immer besser werden, ja, schon toll irgendwie, erfüllend, motivierend. Doch viele verlieren sich im Wust der Möglichkeiten, bullet journals, Habit-Apps, Accountability-Coaches. Jede Buchhandlung hat diesen einen Tisch, eine Karikatur seiner selbst, überlaufend mit Büchern über Achtsamkeit und Minimalismus. Die Optimierung selbst wird zur Aufgabe und raubt uns das, weshalb wir uns eigentlich optimieren wollen: Für ein schöneres, besseres Leben, ein besseres Selbst, mehr Sinn.

Vom Wahn der Selbstoptimierung zum Sinn des … ja was? Des Lebens vielleicht nicht in zwei Workshoptagen, jedoch mindestens des Tages: Anhand konkreter Beispiele und klarer Prozesse lernen die Teilnehmer, wie sie Authentizität mit Präzision verbinden, bei Arbeits-Chaos schwimmen statt straucheln … und vor lauter Selbstoptimierung nicht zum Roboter werden.

Weniger ist nicht mehr. Mehr ist mehr. Man muss nur das richtige, das passende Mehr finden – und das machen wir in diesem Workshop.

Mind your Words

Um positiv und zuversichtlich zu führen, ist es hilfreich, eine ebenso zuversichtliche innere Haltung zu haben und diese authentisch an Mitarbeiter zu vermitteln.

Einer der einfachsten Ansätze zur Verhaltens- und damit Haltungsänderung ist das bewusste Nutzen von Sprache und vor allem von Sprachbildern. Ist das Projekt ein Berg, den es zu erklimmen gilt oder ein Feld, das wir pflügen müssen? Oder haben wir eine Chance zu wachsen, wenn wir gut gießen? Mentale Bilder wie diese, vermittelt durch die Sprache, können ebenso negative Stimmungsmuster in Teams bewirken oder verhärten. Ohne spezielle Werkzeuge sind diese schwierig auszumerzen, weil die Sprache, die sie (mit)erzeugt, abseits des Bewusstseins entsteht.

Dieser Workshop schafft Bewusstsein für den Einfluss von mentalen Bildern und gibt Tools, um diese in der eigenen Sprache wahrzunehmen, zu identifizieren und zu ändern. Workshopteilnehmer werden ermächtigt, eine positivere innere Haltung anzunehmen und lernen Tools, um verhärtete Stimmungslagen Schritt für Schritt aufzulösen, ganz ohne leere mission statements oder Motivationsphrasen.

Anerkennung im Job

Wir brauchen Anerkennung, um uns sicher zu fühlen, um produktiv und kreativ zu sein und als Angestellte dem Unternehmen bzw. als Unternehmer den Angestellen und Kunden treu zu bleiben.

Was aber, wenn die Anerkennung nicht ankommt oder wenn es dir – als Kollege oder Führungskraft – schwer fällt, Anerkennung auszusprechen oder anzunehmen? Oder wenn die Anerkennungskultur im Unternehmen sich auf eins der vielen Tools beschränkt, die automatisiert Daumenhoch-Meldungen verschicken?

Ich berühre in diesem Workshop so verzwickte Themen wie Stolz, Vertrauen und das seit kurzem wieder diskutierte (aber uralte) „Hochstapler-Syndrom.“ Und erkläre und zeige, wie wir das umsetzen, was wir eigentlich schon längst wissen: Dass am Ende nur wir selbst uns auf die Schulter klopfen können, ganz egal durch wie viele Blumen unser Chef zu uns spricht (oder wir als Chef zu unseren Mitarbeitern).

Teamkonflikte lösen

Ein Workshop zur Lösung von Krisen und Konflikten in Teams. Besonders hilfreich ist er bei schon lange eingeschliffener dysfunktionaler Teamdynamik (z. B. Schuldzuweisungen, Schweigeblockaden, Anschreien) — oder schlicht dann, wenn die Zusammenarbeit und Kommunikation weniger produktiv sind als gewünscht.

Der Workshop kann von einem Team geschlossen gebucht werden oder von einer Gruppe von Führungskräften verschiedener Teams und/oder Unternehmen.

Self-care für Performance und Resilienz

„Lass lieber um 14 Uhr telefonieren, vorher schlafe ich noch ne Stunde.“ — Dieser Satz hat schon bei einigen meiner Gesprächspartner nervöse Zuckungen ausgelöst. Darf man das denn? — Mitnichten: Man muss. Und der Mittagsschlaf ist nur eines von vielen Beispielen für das Existenzielle, was aktuell “Self-care” (Selbstfürsorge) genannt wird.

Eigentlich sollte an erster Stelle aller unserer To-do-Listen stehen, dass wir uns um uns selbst kümmern. Dem gegenüber steht das große Missverständnis in Unternehmen: Die Leistungsfähigkeit könnte leiden. Sofort leuchtet ein, wie unlogisch das ist. Dennoch richten sich viele Teams und Organisationen unbewusst daran aus. Getragen von einer – man muss sich trauen, es zu sagen: – den Menschen verachtenden Arbeitskultur entstehen übergriffige Arbeitsbedingungen.

In diesem Workshop betrachten wir Self-care auf individueller, Team- und Organisationsebene, gehen über die „10 Tips für mehr Erfüllung im Job“-Tips hinaus und finden Prinzipien, mit denen die Teilnehmer sich gezielt und fundiert um sich selbst kümmern und damit ihre Leistungsfähigkeit und Resilienz steigern. Außerdem schauen wir auf systemische Konsequenzen und wie mit relativ geringem Aufwand große, sogar teamübergreifende Veränderungen möglich werden.